Herzberger Affendame ist mit Finsterwalder Gibbon zusammengezogen
Finsterwalde Finsterwalde und Herzberg haben einen Schritt in Richtung Affennachwuchs gemacht. Während des 41. Tierparkfestes in Finsterwalde sind die Weißhandgibbons Wilma und Mufti zusammengezogen. Sie symbolisieren auch die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis- und Sängerstadt.
09.08.2011
Der tierische Umzug wird zu einem der Höhepunkte des 41. Tierparkfests in Finsterwalde: Wilma, das fast sechsjährige Weißhandgibbonweibchen aus dem Herzberger Tierpark wurde offiziell vom Kreisstadtbürgermeister Michael Oecknigk (CDU) an den Sängerstadtbürgermeister Jörg Gampe (CDU) für den Finsterwalder Tierpark übergeben. Als besondere Mitgift gab es noch einen Korb voller Bananen dazu.
Bei Wilma, die im Herzberger Tierpark geboren wurde, war seit Wochen zu spüren, dass sie nach männlichem Anschluss suchte, haben die Experten festgestellt. Ein Glück für Mufti: Das Affenmännchen hatte sich im Finsterwalder Tierpark zuletzt wohl auch recht einsam gefühlt. Nun wohnen beide bereits seit einigen Tagen in der Sängerstadt zusammen. Die Schnupperphase verlief recht gut, berichtete Finsterwaldes Tierparkleiter Thomas Hecht.
Der Affenumzug ist für Herzbergs Bürgermeister jedoch mehr als ein bloßer Umzug eines Tierpark-Bewohners: Dies sei auch ein symbolischer Akt für das weitere Zusammenwachsen der Kommunen im Elbe-Elster-Kreis, so Oecknigk. Er stellte dieses Geschenk an Finsterwalde als ein Zeichen des Miteinander zwischen dem Herzberger und dem Finsterwalder Tierpark dar, und demonstriere zugleich auch das gute Verhältnis zwischen den beiden Kommunen Herzberg und Finsterwalde.
Dieser tierische Neuzugang im Affenkäfig weckte das Interesse zahlreicher Besucher am Sonntag, doch die Aufmerksamkeit war nicht allein auf sie gerichtet. Auch der Nachwuchs bei den Ziegen, Eseln, Schafen und Stachelschweinen entging den Besuchern nicht. Seit sechs Wochen hat ein Streifenskunk aus der Familie der Stinktiere in Finsterwalde ein neues Zuhause, eine Schenkung des Tierparks Bad Kösen. Auf großes Interesse stieß Falkner Dirk von Bargen aus der Calauer Schweiz, der Eindrücke in seine Arbeit mit Adler, Falke und Uhu gab.
Noch ist völlig offen, ob der Umzugstrubel des Herzberger Gibbons Wilma zum Finsterwalde Gibbon Mufti Folgen haben wird und sich die beiden näherkommen. Eines gilt jedoch als sicher: Das neue Paar wird sich zunächst einmal die Herzberger Bananen schmecken lassen.
Von Dietmar Seidel
Bei Wilma, die im Herzberger Tierpark geboren wurde, war seit Wochen zu spüren, dass sie nach männlichem Anschluss suchte, haben die Experten festgestellt. Ein Glück für Mufti: Das Affenmännchen hatte sich im Finsterwalder Tierpark zuletzt wohl auch recht einsam gefühlt. Nun wohnen beide bereits seit einigen Tagen in der Sängerstadt zusammen. Die Schnupperphase verlief recht gut, berichtete Finsterwaldes Tierparkleiter Thomas Hecht.
Der Affenumzug ist für Herzbergs Bürgermeister jedoch mehr als ein bloßer Umzug eines Tierpark-Bewohners: Dies sei auch ein symbolischer Akt für das weitere Zusammenwachsen der Kommunen im Elbe-Elster-Kreis, so Oecknigk. Er stellte dieses Geschenk an Finsterwalde als ein Zeichen des Miteinander zwischen dem Herzberger und dem Finsterwalder Tierpark dar, und demonstriere zugleich auch das gute Verhältnis zwischen den beiden Kommunen Herzberg und Finsterwalde.
Dieser tierische Neuzugang im Affenkäfig weckte das Interesse zahlreicher Besucher am Sonntag, doch die Aufmerksamkeit war nicht allein auf sie gerichtet. Auch der Nachwuchs bei den Ziegen, Eseln, Schafen und Stachelschweinen entging den Besuchern nicht. Seit sechs Wochen hat ein Streifenskunk aus der Familie der Stinktiere in Finsterwalde ein neues Zuhause, eine Schenkung des Tierparks Bad Kösen. Auf großes Interesse stieß Falkner Dirk von Bargen aus der Calauer Schweiz, der Eindrücke in seine Arbeit mit Adler, Falke und Uhu gab.
Noch ist völlig offen, ob der Umzugstrubel des Herzberger Gibbons Wilma zum Finsterwalde Gibbon Mufti Folgen haben wird und sich die beiden näherkommen. Eines gilt jedoch als sicher: Das neue Paar wird sich zunächst einmal die Herzberger Bananen schmecken lassen.
Zum Thema:
HintergrundDer Herzberger Tierpark im Ortsteil Grochwitz geht auf den Grochwitzer Erich Krüger zurück, der in den Gutspark ein Tiergehege integrierte, so die Stadtverwaltung Herzberg. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Tiere dazu. 1977 wurde schließlich der Tierpark eröffnet, der sich zu einer der Sehenswürdigkeiten Herzbergs entwickelte.Im Tierpark Finsterwalde sind etwa 220 Tiere in 45 Arten in Gehegen und Volieren zu sehen, so die Stadtverwaltung. Es seien nicht nur einheimische Tiere, sondern auch Exoten. Die vorrangige Aufgabe ist es, durch Zucht zur Erhaltung bedrohter Tierarten beizutragen und zu vermitteln, wie wichtig es ist, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen. skl
HintergrundDer Herzberger Tierpark im Ortsteil Grochwitz geht auf den Grochwitzer Erich Krüger zurück, der in den Gutspark ein Tiergehege integrierte, so die Stadtverwaltung Herzberg. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Tiere dazu. 1977 wurde schließlich der Tierpark eröffnet, der sich zu einer der Sehenswürdigkeiten Herzbergs entwickelte.Im Tierpark Finsterwalde sind etwa 220 Tiere in 45 Arten in Gehegen und Volieren zu sehen, so die Stadtverwaltung. Es seien nicht nur einheimische Tiere, sondern auch Exoten. Die vorrangige Aufgabe ist es, durch Zucht zur Erhaltung bedrohter Tierarten beizutragen und zu vermitteln, wie wichtig es ist, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen. skl
Von Dietmar Seidel
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