Massener Friedhofssatzung kommt erneut auf den Prüfstand

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Massen Erst ein Jahr alt, bastelt die Massener Gemeindevertretung bereits wieder an einer neuen Friedhofssatzung. So wird erwogen, auf den Grabplatten auf der Grünen Wiese neben dem Namen des Verstorbenen auch sein Geburts- und Sterbedatum anzugeben.

08.08.2011
Wenn diese Daten fehlen, sei die Grabstätte zu anonym, sagt Eckhard Nadebohr.

Der Amtsdirektor warnt davor, Satzungen ständig zu ändern. „Bürger haben einen Vertrauensschutz. Jeder hat das Recht, gleich behandelt zu werden. Sonst trägt die Gemeinde die Kosten“, sagt Gottfried Richter. Jetzt soll zunächst ermittelt werden, wie viele Bestattungen auf der Grünen Wiese es in Massen bereits gegeben hat. Erst danach wird über die Satzungsänderung entschieden.
-db-
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