Feierabendbier und rote Brause
Finsterwalde Der riesige Saal hatte schon bessere Zeiten erlebt. Hier zechten und schwoften über Jahrhunderte die Finsterwalder.
11.08.2011
Die Schützen feierten immer zu Pfingsten ihren Schützenkönig. Heute ist der Saal vom Schützenhaus gesperrt, ein verstaubtes Klavier erinnert an die vergangenen Zeiten.
Elfriede und Joachim Richter klimperten mal darauf. Die beiden Finsterwalder gehörten zu den mehr als 80 Besuchern, die am gestrigen Mittwoch der Einladung zur Sommertour der Lausitzer Rundschau gefolgt waren. „In der Kneipe habe ich nach der Schicht in der HO-Bäckerei öfters mal mein Feierabendbier getrunken“, erinnerte sich Joachim Richter. Seine Frau weiß noch: „Von Feintuch aus, wo ich gearbeitet habe, holten wir im Schützenhaus immer die rote Brause.“
Mario Sanders, Vorsitzender der Finsterwalder Geschichtsmanufaktur, nahm die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Der Verein hat in mühevoller Puzzlearbeit viele Fakten zum Schützenhaus, das es seit 1601 gibt, und der Schützengilde, die 1569 gegründet wurde, zusammengetragen. Heute betreibt Soja Koch in fünfter Familiengeneration das Schützenhaus.
-db-
Elfriede und Joachim Richter klimperten mal darauf. Die beiden Finsterwalder gehörten zu den mehr als 80 Besuchern, die am gestrigen Mittwoch der Einladung zur Sommertour der Lausitzer Rundschau gefolgt waren. „In der Kneipe habe ich nach der Schicht in der HO-Bäckerei öfters mal mein Feierabendbier getrunken“, erinnerte sich Joachim Richter. Seine Frau weiß noch: „Von Feintuch aus, wo ich gearbeitet habe, holten wir im Schützenhaus immer die rote Brause.“
Mario Sanders, Vorsitzender der Finsterwalder Geschichtsmanufaktur, nahm die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Der Verein hat in mühevoller Puzzlearbeit viele Fakten zum Schützenhaus, das es seit 1601 gibt, und der Schützengilde, die 1569 gegründet wurde, zusammengetragen. Heute betreibt Soja Koch in fünfter Familiengeneration das Schützenhaus.
-db-
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