Pflegebedarf als große Herausforderung
Finsterwalde Der DRK Pflegedienst Finsterwalde vom Kreisverband Elbe-Elster Nord hat sich in Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain und Sonnewalde in 20 Jahren ein funktionierendes Betreuungsnetz aufgebaut. Seinen Ursprung hat er in Sonnewalde, in den letzten drei Jahren aber wurden zielgerichtet Pflegeteams für Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain aufgestellt.
28.07.2011
Beschäftigt sind Pflegekräfte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Servicekräfte und Hauswirtschaftskräfte. „Wir zahlen Tariflohn Brandenburg“, betont der 33-jährige Chef, der sehr auf Qualität achtet. Die Mitarbeiterzahl ermöglicht, dass die Patienten von Stammpersonal versorgt werden können – „ein Erfolgsrezept“, wie Krüger betont. Das ermögliche ein Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Pflegekraft. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt um 40 Jahre und ist eher hoch, gibt Krüger zu, sieht aber Vorteile darin: „Die Lebens- und Berufserfahrung wird von den Patienten als angenehm empunden.“ Krügers Beobachtung ist zudem, dass die erfahrenen Mitarbeiter „belastbarer, herzlicher und zuverlässiger“ sind. Das werde eine zunehmende Rolle spielen. „Der Pflegebedarf wächst, die Schwere der Fälle nimmt zu und die Kostenübernahme wird immer schwieriger“, sieht Sven Krüger als Herausforderungen der Zukunft.
Als Anlaufpunkt für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter unterhält der DRK-Pflegedienst Begegnungsstätten in Sonnewalde, Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain. Letztere ist jetzt vom Stadtteil Kirchhain in den Stadtteil Doberlug gezogen. Die neuen Räume bieten mehr Platz für Angehörigengespräche und zusätzliche Angebote, wie Backkurse oder Seniorentreffs.
Öffnungszeiten der Begegnungsstätte Doberlug, Hauptstraße 22, ab 1. August: dienstags 8 bis 15 Uhr.
leh
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