Studie soll jetzt Wasserströmung klären

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Finsterwalde Ein Planungsbüro ist damit beauftragt worden, die hydrologischen Bedingungen am Eierpieler zu erkunden. Es soll eindeutig ausgeschlossen werden, dass bei einem Anstau des Moores die Gemarkung von Finsterwalde nicht zusätzlich unter Nässe leidet.

03.08.2011
Der Eierpieler am Rande der Finsterwalder Bürgerheide gilt als eines der seltenen Moore in Brandenburg. Archivfoto: Babbe
Darüber informiert Hubertus Brückner, Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kleine Elster-Pulsnitz, auf RUNDSCHAU-Nachfrage. „Das Büro soll in einer Studie die genaue Fließrichtung des Wassers ermitteln.“

Auf Nummer sicher

Bisher ist immer davon ausgegangen worden, dass der geplante dauerhafte Anstau des Eierpielers auf seinen höchsten Winterwasserstand keine Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Finsterwalde haben wird. Der Moorteich am Rande der Bürgerheide, der zum größten Teil zu Eichholz gehört, sei durch eine Wasserscheide von der Sängerstadt getrennt. „Die Fließrichtung am Eierpieler geht nach Drößig“, hat Brückner beim Wasser-Gipfel im Frühjahr dieses Jahres erklärt.

Offensichtlich will man doch auf Nummer sicher gehen.

Bei einem Projekt zum Erhalt des Eierpielers, der als eines der seltenen Moore in Brandenburg gilt, ist geplant, lediglich den kleinen bislang separaten Teil des Teiches so anzustauen, damit er mit dem größeren Teich ein Wasserniveau hat.

Schutz für seltene Pflanzen

So soll das ganze Jahr über ein gleichmäßiger Wasserstand gesichert werden, damit auch in trockenen Jahren die seltenen und geschützten Pflanzen am Ufer nicht absterben.

Erst wenn in etwa acht Wochen die Studie vorliegt, soll ein Förderantrag beim Land gestellt werden, um danach mit den erforderlichen Arbeiten für den Anstau des Moores zu beginnen.
-db
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